Di, 13.10.26 : 17.00 - 19.00 Uhr, hybrid in Altena und online
Stand: 13.10.26 -24 Anmeldungen davon 15 in Altena, Gemeinschaftsveranstaltung von WJ Lüdenscheid & VDI Lenne BV.
Wir trafen uns in der Zukunftsschmiede Westfalen und betrachteten in einem ersten Überblick Trainings- und Simulationstools, wie Nvidia ISAAK Sim & Lab oder Groot, Google Robotics, huggingface.
Training ist heute ein kombinierter Prozess: Menschliche Demonstrationen, Imitation Learning, Reinforcement Learning in Simulation und anschließende Anpassung an reale Hardware.
Die Werkzeuge übernehmen unterschiedliche Aufgaben: Isaac Sim simuliert die Umwelt, Isaac Lab organisiert das Lernen, GR00T liefert vortrainierte Aktionsmodelle. Cosmos ergänzt gelernte Vorhersagen und synthetische Daten.
ISAAK Sim & Lab ist auf der DGX Spark installiert, so dass wir uns den Funktionsumfang im Detail ansehen können.
Deep Research mit GTP Astra & die letzten 30 Jahre
Seit Jan. 2026 haben KI-Agenten-Tools, wie 𝙊𝙥𝙚𝙣𝘾𝙡𝙖𝙬 oder 𝙃𝙚𝙧𝙢𝙚𝙨 eine extreme Aufmerksamkeit erhalten. Der Lobster von 𝗣𝗲𝘁𝗲𝗿 𝗦𝘁𝗲𝗶𝗻𝗯𝗲𝗿𝗴𝗲𝗿 mit inzwischen 388.000 Sternen auf GitHub und der Hermes-Agent von Nous Research hat heute 239.000 Sterne. Tausende MAC-Minis wurden gekauft, um die autonomen Tools außerhalb des Produktiv-Rechners 24/7 'sicher arbeiten' zu lassen.
1. Assistenten / Agenten - Übersicht
Alexa, Siri ...
Im Herbst 2024 habe ich zum ersten Mal über die kommenden Agenten gesprochen "das Hypethema in 2025". Agenten, die Arbeitsabläufe über den Chat hinaus und wenn gewollt, tief in den Rechner eingreifend, mehr oder weniger autonom [/human in the loop] erledigen sollen.
Neben den Agentenworkflows, wie n8n, flowise, make, Zaphir oder langchain gbt es seit dem auch entsprechende Ergänzungen der großen Modelle.
Aktuelle KI-Agentenplattformen
In diesem Jahr besonders erwähneswert ist Cowork von Claude/Anthropic. Mit angepassten Skills kann man inzwischen viel an die Agenten übergeben.
Bei OpenAI/Chat-GPT ist das seit kurzem in 'Works' möglich:
Chat-GPT Sol:
ChatGPT Work und Claude Cowork sind also am besten als proprietäre, verwaltete Agentenplattformen oder Managed Agent Platforms zu bezeichnen.
Beide können unter anderem:
mehrstufige Aufgaben selbstständig bearbeiten,
Dateien lesen und erzeugen,
Werkzeuge, Browser und angebundene Anwendungen verwenden,
Ergebnisse als Dokumente, Präsentationen oder Tabellen liefern.
Wenn diese Agenten uns wirklich sinnvoll unterstützen sollen, benötigen sie viele Daten (pers. und/oder Firmendaten). Wollen wir diese sensiblen Dritten (US/China) zugänglich machen? Eher nicht.
Seit einigen Wochen die erste lokale Lösung als fertige App:
Testaufgabe an Claude-Cowork, Chat-GPT-Work und Bionic:
Nicht erst seit Claude Mythos ist KI ein wichtiges Thema in der Abwehr von Cyberangriffen. Wir erfahren den aktuellen Stand von Christian Renkes, CEO von Nica Systems GmbH in Düsseldorf, einem Anbieter von spezialisierten IT-Sicherheitslösungen – von Compliance und Strategie bis hin zu Managed Security und Incident Response.
KI-gestützte Cyberangriffe
- Moderne Angriffstrategien
- KI industrialiseiert Cyberangriffe
- KI kennt das Unternehmen besser als viele Mitarbeiter
- Fallbeispiele
- Maßnahmen für echte KI-Resilenz
Einleitung
06.07.26 - Die britische Außenministerin Yvette Cooper
Dem Guardian sagte die Ministerin, weltweit gelangten die Menschen nach und nach zur selben Erkenntnis: „Hier schlummert ein unglaubliches Potenzial, aber auch ein enormes Risiko.“ Hybride Bedrohungen abseits des klassischen Schlachtfelds hätten drastisch zugenommen, schon jetzt setzten Extremisten, Terroristen, andere Kriminelle und staatliche Akteure im großen Stil auf mächtige KI-Werkzeuge, um ihre Ziele zu erreichen. Die Risiken seien groß – ähnlich wie auch bei der globalen Klimakrise, irregulärer Migration und ausländischen Manipulations-Kampagnen gegen freiheitliche Demokratien.
06.07.26 - Erstmals führt ein KI-Agent einen kompletten Ransomware-Angriff ohne menschliche Steuerung durch
Der Bericht beschreibt JADEPUFFER als mutmaßlich ersten dokumentierten Fall von agentischer Ransomware: Eine komplette Erpressungsoperation wurde offenbar nicht manuell, sondern end-to-end durch ein LLM-gesteuertes Angriffssystem ausgeführt.
Der Angreifer verschaffte sich initialen Zugriff über eine verwundbare, internetexponierte Langflow-Instanz mittels CVE-2025-3248, sammelte dort systematisch Secrets, API-Keys, Cloud-Zugangsdaten, Datenbankinformationen und MinIO-Objektspeicherinhalte. Anschließend wurde die kompromittierte Umgebung als Sprungbrett genutzt, um einen separaten Produktionsserver mit MySQL und Alibaba Nacos anzugreifen.
25.06.26 - Neuartige Waffen bekämpfen Cybergauner
Dieser durchschlagende und vor allem recht schnelle Erfolg war nur durch eine neuartige Kombination aus Technologie und neuen rechtlichen Optionen möglich. Um die Funktionsweise der Schadsoftware nämlich zu verstehen, nutzten die Ermittler ebenfalls künstliche Intelligenz, mit deren Hilfe sie den komplexen Code in Minuten statt Tagen analysieren konnten. Dabei fanden sie heraus, dass die beiden Schadprogramme Amadey und Stealc zwar von diversen Kriminellen entwickelt wurden, aber auf dieselbe technische Infrastruktur zurückgreifen. Diese KI-gestützte Erkenntnis ermöglichte es dem Anwaltsteam von Microsoft, das US-Gesetz gegen organisierte Kriminalität (RICO – Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act) anzuwenden. Anstatt jedes Schadprogramm also isoliert bekämpfen zu müssen, erlaubte das RICO-Gesetz es den Ermittlern, die verschiedenen Akteure als Teil einer einzigen, globalen Kriminellenverschwörung zu belangen und so das gesamte Netzwerk auf einmal anzugreifen.
Datenschutzanforderungen und die Absicherung eigener Unternehmensdaten – gerade in sensiblen Bereichen wie Forschung und Entwicklung – sprechen dafür, den Einsatz lokaler KI-Systeme ernsthaft zu prüfen. Lokale Modelle liegen oft nur in überschaubarem Abstand hinter aktuellen großen Cloud-Modellen, sofern nicht ein möglichst umfassendes Weltwissen entscheidend ist.
Im ersten Teil einer neuen Reihe zur lokalen KI verschaffen wir uns daher zunächst einen Überblick über den Stand der Modelle, geeignete Hardware und typische Anwendungsbeispiele aus den Bereichen Text, Bild, Video und Agentensysteme.
Anschließend entscheiden wir, welche Themen vertieft werden sollen – etwa in Form eines eigenen Workshops zu „ComfyUI“.
Agenda
1. Lokale KI vs. VPS
2. Passende Hardware - Apple mit MLX- DGX Spark mit Cuda- Gaming PC mit GPU und Cuda- Nvidia Jetson Orin
Ich muss mich noch für die technischen Probleme entschuldigen. Wir kannten das KAI nicht und hatten beim Eintreffen schon das Problem, dass erst nach ca. 10 Minuten der Zugang über Keypad zu öffnen war. Dann war es nicht möglich, den großen Touch-Monitor im Raum mit Notebook und Kontrollmonitor gleichzeitig zu betreiben. Am Ende ging nur Duplizieren von Notebook mit Großmonitor. Dadurch hatte ich alle Steuerelemente über meiner Präsentation schweben und ein sauberer Ablauf war nicht möglich. Am Ende war auch im Raum kein Ton möglich. Der über Audio-Klinke mit dem Notebook verbundene Lautsprecher führte erstaunlicherweise zum Ausfall des Großmonitors. Wir werden aber alle per Chat eingereichten offenen Fragen noch beantworten.
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